PRACTICE

PERFORMATIVE RESEARCH AND CHOREOGRAPHIC TOOLS IN CONTEMPORARY ENVIRONMENTS

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WILHELM GROENER in Klausur

Oktober 26th, 2008 · Keine Kommentare

06.11.08 bis 18.11.08, Uferhallen Wedding, Studio 2

Klausur (von spätlat. clausura „Verschluss“ von lat. claudere „schließen“ und clausus „geschlossen“; verwandt mit Klause)
1. Einsamkeit, Abgeschlossenheit,
2. Bereich eines Klosters, der nur für einen bestimmten Personenkreis zugänglich ist.
(Duden, das Fremdwörterbuch)

Ein Wohnwagen wird während PRACTICE sowohl unsere Klause in den Uferhallen sein,
als auch der Ort, in dem wir in Klausur gehen.

„WILHELM GROENER in Klausur“ soll vor allem ein Erfahrungszeitraum sein, in dem es möglich ist, durch Praktiken wie z. B. Fasten oder Schweigen Veränderungen an sich selbst/Innen und am Gegenüber/Außen zu beobachten, zu reflektieren, zu dokumentieren und in performative Strukturen einfliessen zu lassen.

„WILHELM GROENER in Klausur“ ist auch ein Research für ein neues Stück, das sich mit dem Verhältnis von Glaube-Kunst-Gesellschaft beschäftigt und dabei speziell auf Ritual, dessen Mechanismus, Bedeutung und Wirkung fokussiert.

Ritualisierte Abläufe werden den Aufenthalt bei PRACTICE strukturieren und rhythmisieren. Themen und Praktiken werden bestimmten Tagen übergeordnet.

Protokolle und Dokumentationen von „WILHELM GROENER in Klausur“ werden im Wohnwagen/Klause als Spuren dieser Erfahrung während Tanznacht 08 (4.-7.12.08) sichtbar gemacht.

WILHELM GROENER in a retreat
from 06 -18 November 2008 Uferhallen Wedding, Studio 2

During PRACTICE, we will use a caravan as the place to go on a retreat and also as our home at Uferhallen during that time.

„WILHELM GROENER in a retreat“ is an experience phase in which we use practices like e.g. fasting or silence in order to watch changes at ourselves/the interior and the other/the exterior, to reflect, to document and to transform the experienced into performative structures.

„WILHELM GROENER in a retreat“ is also a research phase for a new performance piece that deals with the relationship between belief – art – society and focuses particularly on ritual, its mechanisms, meaning, and effect.

Ritualised processes will structure our stay at PRACTICE and give it a rhythm. Specific topics and practices will accompany each day.

The traces of this experience will be made visible in protocols and documentations.

protocols and documentations of „WILHELM GROENER in a retreat“ will be made visible during Tanznacht 08 (4.-7.12.08)

Tags: WILHELM GROENER

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